FAQ`s - häufig gestellte Fragen

Was kostet uns die Einführung des IQM-Demenz?

Die Kosten richten sich - mit Rücksicht auf die finanzielle Leistungsfähigkeit - nach der Größe der Einrichtung. Einrichtungen, die Mitglied der DED sind erhalten 10% Rabatt. In unserer Infomappe finden Sie einen Überblick über die Leistungen und Kosten.| Download |

Wir arbeiten mit der Integrativen Validation bzw. dem Verfahren Dementia Care Mapping (DCM). Brauchen wir da noch ein demenzspezifisches Qualitätsmanagementsystem?

Ja, mit IQM-Demenz reflektieren Sie den Grad der Umsetzung, die Zielerreichung und die Wirkungsweise Ihrer Leistungen. Handlungskonzepte wie die Integrative Validation setzen Sie so zum optimalen Nutzen für den Menschen mit Demenz ein. DCM können Sie weiterhin als Instrument verwenden, um die Qualität der Betreuung im öffentlichen Raum zu reflektieren. IQM-Demenz eröffnet Ihnen neue Perspektiven in allen Bereiche und Ebenen Ihrer Dementenbetreuung, gibt Ihnen Anregungen und hilft Ihnen zuverlässig bei der Verwirklichung neuer Ansätze.

Wir sind bereits DIN ISO zertifiziert. Lohnt da der zusätzliche Aufwand einer Implementierung von IQM-Demenz?

Wenn das Thema Demenz Bedeutung in Ihrer Einrichtung gewinnt, ist IQM-Demenz das Richtige für Sie. Alle bereits erstellten Regelungen, Abläufe, Prozesse, Kennzahlen oder Qualitätsindikatoren für eine DIN ISO Zertifizierung werden im IQM-Demenz Prozess berücksichtigt und auf ihre Tauglichkeit für die Praxis überprüft. IQM-Demenz vermeidet Doppelarbeit und eine gewöhnungsbedürftige Qualitätssprache. Da es aus der Pflege entwickelt wurde, nützt es der direkten und beständigen Qualitätsentwicklung, und es besteht nicht die Gefahr, sich in Details zu verlieren. IQM-Demenz fragt nach Ihrer konkreten Arbeit, im Vordergrund steht die Pflege des Menschen und nicht die der Instrumente.

Wir betreuen Menschen mit Demenz in einem integrativen Konzept. Können wir dennoch IQM-Demenz nutzen?

IQM-Demenz nennt keine Voraussetzungen für die Versorgungsform (integrative oder segregative Betreuung, Hausgemeinschaft oder Wohngruppe, schweregradabhängige Gruppen oder Gruppen unabhängig vom Schweregrad der Demenz, offene oder geschlossene Betreuung etc.). Erfahrungsgemäß wird jedoch die Auseinandersetzung mit Fragen der Versorgungsform und der  Gruppenzusammensetzung gefördert. Im Verlauf der Implementierung von IQM-Demenz werden Sie die für Ihre Einrichtung geeignete Versorgungsform weiterentwickeln und ggf. zu einer neuen strategischen Ausrichtung kommen können.

Wir sind keine spezialisierte Einrichtung für Demenzkranke. Als relativ neue Einrichtung haben wir noch nicht viel Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Demenz gesammelt. Können wir dennoch IQM-Demenz einführen?

IQM-Demenz ist ein QM-System für Einrichtungen, die die Betreuung von Demenzkranken als Aufgaben verstehen. IQM-Demenz wird derzeit sowohl von erfahrenen als auch von relativ jungen Einrichtungen mit Erfolg genutzt. Auch mit der Nutzung von IQM-Demenz als Planungsinstrument für neue Einrichtungen liegen positive Erfahrungen vor.

Wir fürchten, dass der Arbeitsumfang für die Einführung von IQM-Demenz unsere Leistungsqualität belastet, da andere Projekte und Initiativen möglicherweise auf der Strecke bleiben. Wie groß ist der Zeit- und Arbeitsaufwand für die Implementierung und spätere Fortführung von IQM-Demenz?

Die Zeitplanung von IQM-Demenz beruht auf langjährigen Erfahrungen von sehr unterschiedlichen Einrichtungen; er berücksichtigt die Ressourcen und die Personalsituation in der stationären Pflege. Die Implementierung von IQM-Demenz bedarf einer verbindlichen Planung und klarer Verantwortlichkeiten. Der Zeitaufwand für die Weiterführung von IQM-Demenz verringert sich nach der Implementierungsphase erheblich. Auf den Implementierungszeitraum von zwei Jahren verteilen sich mindenstens 11 Schulungstage für jeweils 2 Personen, Hinzu kommen die Prozessbegleitungen vor und die Qualitätsfeedbacks mit 3 Tagen. Die Selbstbewertungsteams tagen ca. 50 mal 90 Min. Der weitere Zeitaufwand hängt wesentlich von den konkreten Rahmenbedingungen in Ihrer Einrichtung ab (z.B. Größe oder Umfang der ausgewählten Qualitätsverbesserungsprojekte). Natürlich hat die Aufrechterhaltung des bereits bestehenden Qualitätsniveaus höchste Priorität. Einrichtungen, die mit IQM-Demenz arbeiten, berichten davon, dass sie Ihr Leistungsniveau über die Implementierungsphase hinaus halten konnten und die Einrichtung einen „Entwicklungsschub" erlebte, der ohne die Arbeit mit IQM-Demenz nicht möglich geworden wäre.

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