Umsetzung

IQM-Demenz setzt auf den Netzwerkgedanken. Für die Umsetzung stellt die DED eine Gruppe von Pflegeeinrichtungen, die nicht miteinander in Konkurrenz stehen zusammen. Die Schulungen finden in der Gruppe und reihum in den Einrichtungen statt. Vom Gelungenen der anderen zu lernen gehört mit zum IQM-Demenz. Jeweils im Frühjahr und im Herbst beginnt die neue Gruppe mit der Einführung. Der Prozess dauert ca. zwei Jahre. Jeder Gruppe wird von Seiten der DED ein Dozent zugeordnet, der den größten Teil der Schulung und Beratung übernimmt.

Für die Bearbeitung der sechs Qualitätsbereiche werden Mitarbeiterteams gebildet, deren fachliche Zusammensetzung vorgegeben wird. Aufgabe dieser Teams ist die Analyse und Bewertung der Prozesse in der Einrichtung. Dafür sind unterschiedliche Blickwinkel und Erfahrungen erforderlich, in den Teams sind daher immer verschiedene Berufsgruppen zu finden.

IQM-Demenz ist so angelegt, dass sich viele unterschiedliche Mitarbeiter an den einzelnen Phasen des Projektes beteiligen können; dadurch bleibt der Arbeitsumfang für den Einzelnen kalkulierbar. Die für erfolgreiche Unternehmen unverzichtbaren Ansätze Partizipation, Transparenz und Informationsfluss werden durch die hierarchieübergreifenden Teams beinahe nebenbei umgesetzt. Die Implementierung von IQM-Demenz erfolgt auf Grundlage der bereits erarbeiteten Instrumente und Verfahren zur Sicherung der Qualität.  Vorhandene Qualitätshandbücher und bewährte Regelungen werden im Blick auf die Dementenbetreuung reflektiert und in das neue System integriert.

Die Implementierung verläuft in vier Phasen, der Profilerhebung, der Selbstbewertung, der Qualitätsverbesserung und dem externen Qualitätsfeedback. Der Qualitätsbereich Pflege und Betreuung wird im ersten Jahr durch alle Phasen hindurch bearbeitet und mit dem Qualitätsfeedback abgeschlossen. Im 2. und 3. Jahr werden die Qualitätsbereiche Personalmanagement, Informationsmanagement, Risikomanagement, Alltagsmanagement und Strategisches Management bearbeitet.

  •  © 2017 IQM-Demenz