Aufbau des Integrierten Qualitätsmanagementsystems - Demenz

In der Struktur spiegelt sich das Einrichtungsverständnis des IQM - Demenz wieder.

Die Grafik zeigt, wie IQM-Demenz in unterschiedlichen Managementbereichen wirkt: Im Mittelpunkt steht die Pflege und Betreuung des Menschen mit Demenz. Dies sichert und unterstützt das Leitungsteam ganz konkret durch …

  • die Steuerung des Personalwesens in den Zeiten der Fachkräftemangels,
  • die Sicherung des Informationsflusses, prüfsicher und so kurz und präzise wie möglich
  • den kompetenten Umgang mit unterschiedlichen Risiken, die oft in einem ethischen Dilemma stehen

 

Auf den Ebenen Alltagsmanagement und  strategisches Management entwickelt sich  eine Einrichtung  weiter, wenn die  oberste Führung Netzwerke optimiert, neue Ideen in die strategischen Planungen einbezieht und in alle Herausforderungen des Alltags eingebunden ist.

Der Katalog umfasst rund 400 Qualitätsanforderungen auf dem neuesten Wissensstand der Dementenbetreuung. IQM-Demenz ist ein offenes System, es fordert Einrichtungen auf, ihre Haltung, ihre konzeptionellen Ansätze und ihr tägliches Tun zu hinterfragen und zielgerichtet weiter zu entwickeln.

Im IQM-Demenz werden die sechs Qualitätsbereiche in 4 Schritten bearbeitet:

  1. Profilerhebung: In der Ist-Analyse wird der aktuelle Stand der Einrichtung beschrieben
  2. Selbstbewertung: In der hierachie- und bereichsübergreifenden Selbstbewertung werden fachliche Anforderungen und Qualitätsindikatoren nach ihrer Wichtigkeit, der Bekanntheit und der Umsetzung bewertet und Handlungsbedarfe erkannt
  3. Qualitätsverbesserung: Aus den Erkenntnissen der zweiten Phase werden Qualitätsverbesserungsprojekte durchgeführt
  4. Qualitätsfeedback: Ausschnitte der 6 Qualitätsbereiche werden mit der Sicht von Außen reflektiert